Ich, Jörg Reinhardt
Zuerst einmal bin ich Mensch
WIE BIN ICH DAZU GEKOMMEN COACH ZU WERDEN?
Mittlerweile stehe ich schon mehr als 25 Jahre im Berufsleben und wenn ich die unterschiedlichen Station Revue passieren lasse, zieht sich ein roter Faden durch mein Leben, denn ca. alle zwei Jahre habe ich meine Perspektive gewechselt und habe mich quasi „neu erfunden“.
Immer wenn ich den Eindruck hatte, dass ich einen Bereich „durchdrungen“ hatte, haben mich neue Aufgaben und Herausforderungen gefunden. Überwiegend innerhalb eines Unternehmens mit neuen Aufgabengebieten oder anderen Positionen, manchmal auch durch Unternehmenswechsel. Auf meinem Weg durfte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, immer nach dem Motto „Dazulernen und Erfolg haben“. Eine Frage habe ich mir immer gestellt: „Was ist Erfolg und warum scheitern Projekte?“
Immer wenn ich den Eindruck hatte, dass ich einen Bereich „durchdrungen“ hatte, haben mich neue Aufgaben und Herausforderungen gefunden. Überwiegend innerhalb eines Unternehmens mit neuen Aufgabengebieten oder anderen Positionen, manchmal auch durch Unternehmenswechsel. Auf meinem Weg durfte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, immer nach dem Motto „Dazulernen und Erfolg haben“. Eine Frage habe ich mir immer gestellt: „Was ist Erfolg und warum scheitern Projekte?“ Schnell stellt ich fest, dass in den wenigsten Fällen die technischen Gegebenheiten die Schwierigkeiten darstellten, sondern meist die Kommunikation über Wünsche, Anforderungen und Bedürfnisse zwischen den Menschen nicht klar und somit nicht im Einklang war. Doch wie konnte ich das ändern? Ich habe mich auf den Weg gemacht zuerst mich selbst und dann andere Menschen besser zu verstehen. Wie habe ich meinen Gesprächspartner verstanden und ist das auch das was er oder sie sagen wollte? Kleine Ungenauigkeiten können zu groben Unstimmigkeiten führen. Wenn ein Schiff nur ein Grad vom Kurs abweicht, wird es sein Ziel letztendlich weit verfehlen. Häufig sind wir uns unseren Zielen nicht bewusst und viele Themen sind nicht zu Ende gedacht. Das ist häufig auch gut so, doch sind wir uns dessen um so häufiger nicht bewusst und dann ist es ebenso häufig einfacher die Schuld bei anderen zu suchen, als sich selber zu reflektieren und seinen eigenen Kurs zu korrigieren.
Ich durfte lernen, Menschen und Systeme aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten und feststellen, dass ich keinen Menschen ändern kann. Jeder kann sich nur selbst ändern. Die eigene Haltung ändern. Es gibt immer eine Lösung, nur ist uns diese vielmals nicht bewusst. Es gilt sie herauszuarbeiten. Das Ganze nennt man dann einen Prozess. Diese Prozesse „auszuhalten“, zu gestalten bzw. zu moderieren habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Die richtigen Fragen zu stellen, damit stimmige Antworten nach und nach entstehen ist eine Kunstfertigkeit, die ich mir zu eigen gemacht habe.